KRISTINA BACH

Liebe, was sonst! - So hat Kristina Bach ihr neues neues, sicherlich emotionalstes Album genannt. Wenn sie die letzten 24 Monate Revue passieren lässt, dann war es genau dieser eine Motor - die Liebe - der sie durch ein Wechselbad der Gefühle hin zu neuen positiven Dingen bewegt hat.
Was ist da nicht alles passiert: Ich habe eine große Liebe verloren, die letztlich doch - wer hätte uns das zugetraut? - zu einer dicken Freundschaft wurde erzählt sie. Und kurze Zeit später kam wieder ein neuer Mann in ihr Leben. Kristina sagt: Ja, es ist eine neue, eine phantastische und große Liebe. Ich bin überglücklich und fühle wie "endlich angekommen". Bei ihrer Scheidung vor 7 Jahren ging sprichwörtlich viel Porzellan zu Bruch. Sie hatte sich geschworen: So trennst Du Dich nie wieder.
Und - siehe da - es geht auch anders.
Zu diesen Hochs und Tiefs, die sich (wenn man nicht die Augen davor verschließt) durch das Leben eines jeden ziehen, kann man als Mensch nur reifen. Kristina Bach kann mit Recht stolz auf das Erreichte sein!
Nun hat sie bald ihr 20jähriges Bühnenjubiläum, 1983 erschien Kerstins erste Single "Donna Maria", danach "Heißer Sand". Ende der 80er kamen weitere Hits wie "Antonio", "Charlie" und "Erst ein Cappuccino".
Super, dachte sie. Doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuße: Ihre Plattenfirma ging pleite; die Hits sind zwar nach wie vor schön, doch Bares habe sie dafür nie gesehen. Das nennt man wohl Künstlerpech.
Unter dem Pseudonym HARAJUKU erreichte sie mit Ihrer Interpretation des "Phantom of the Opera" sogar die Top 20 der amerikanischen Billboard-Dance-Charts. Doch als die Medien erfuhren, dass die "Schlagersängerin" Kristina Bach hinter diesem Pseudonym steckt, war´s aus mit den Airplays. Hm, schade.
Dann: "Er schenkte mir den Eiffelturm", "Caballero, Caballero", "Tango mit Fernando" (dafür gab´s sogar die Goldene Stimmgabel), "Ich will nicht länger Dein Geheimnis sein", "Hörst Du denn noch immer Al Martino" usw.; ein Hit folgte auf den anderen.
Und auch als Talentspäherin und Produzentin konnte Kristina erste Erfolge erzielen: Die unbekannte Tanja Hewer taufte sie Michelle; nachdem Kristina sie auf einer öffentlichen Veranstaltung des SWR entdeckt hatte. Kristina schrieb 25 Texte für sie und ist stolz, dass diese Klassiker ("Erste Sehnsucht", "Traumtänzerball") noch heute zu Michelles Repertoire gehören. Durch diesen Erfolg als Songwriterin wurde ihr klar, dass sie nicht nur Interpretin und Verlegerin ist; fortan schrieb sie zunehmend auch für sich selbst, wurde ihre eigene Produzentin.
Ende der 90er kam der Wechsel zu ihrer jetzigen Plattenfirma Ariola, Erfolge wie "Es kribbelt und es prickelt", "Ganz schön sexy", "Gib nicht auf" (Duett mit Drafi Deutscher), "Hey, ich such hier nicht den größten Lover", ,"Rio de Janeiro" (Platz 1 der ZDF-Hitparade) "Unverschämte blaue Augen", "Du gehst mir langsam unter die Haut". - Schlager im zeitgemäßen Gewand garniert mit frechen Texten. Weitgehend produziert und geschrieben von ihr, bereichert durch Kompositionen langjähriger Freunde und Weggefährten wie Jean Frankfurter, Andreas Bärtels und Frank Kretschmer/ Frank Johnes. Sie sagt:Ich bin stolz, dass die Namhaftesten der Szene mich immer als Autorin akzeptiert haben und gerne mit mir zusammenarbeiten. - In letzter Zeit hat sie sich ein zusätzliches Standbein als Autorin im Popbusiness geschaffen; das jedoch ganz in Top-Secret-Manier. Sie erzählt: Schnell begriff ich, dass auch heimliche Anerkennung schmeicheln kann: 4 Top-Ten-Hits als Songwriterin innerhalb von nicht einmal 2 Jahren untermauern dies.
Durch das Texten und Komponieren Beruf hat sie viel über Menschen und auch über sich selbst erfahren, ist oft und gerne auch an eigene Grenzen gestoßen.
Verantwortlich für den Erfolg sind und bleiben letztendlich ihre Fans (alle ihre Alben sind bislang gechartet!), dazu ein Dreamteam um sie herum, mit dem sie auch weiterhin für spannende Unterhaltung sorgen wird! Erneut unterschrieb sie bei der Ariola einen Vertrag über 4 Alben, das erste liegt nun hier vor.
Inzwischen hat sie sogar ein zweites Zuhause unter spanischer Sonne. Ihre Schirmherrentätigkeit für den Deutschen Allergie und Asthmabund erfüllt sie mit dem guten Gefühl, etwas für diejenigen zu tun, die ansonsten keine starke Lobby haben. All dies drückt sich in Kristina Bachs nimmermüden Lebensfreude und einem täglich neu erwachenden Enthusiasmus aus.
Daher aus tiefstem Herzen mein Dank!